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Meisterkurse für Kanun und Santur für die Schülerinnen und Schüler der Armenischen Schule Berlin bei AEAE e.V.

31-05-2026
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Am 31. Mai waren die Schülerinnen sowie das Lehrerkollegium der Alexej-Hekimian-Musikschule Jerewan unter der Leitung der Schuldirektorin Monika Petrosyan zu Gast in der Erlöserkirche in Berlin-Lichtenberg. Die Gruppe hatte bereits am Vortag das Publikum im Kulturhaus Karlshorst mit ihren hervorragenden musikalischen Darbietungen begeistert. Die Veranstaltung wurde vom Verband der Europäischen und Armeischen Fachleute e. V.-AEAE organisiert.

Unter der Koordination der künstlerischen Leiterin Anusch Asatryan-Petrosyan fanden im prachtvollen Saal der Kirche Meisterkurse statt. Die Schützlinge der Armenischen Schule Berlin erhielten die Möglichkeit, die Musikinstrumente Kanun und Santur kennenzulernen. Sie erfuhren Wissenswertes über deren Entstehung, hörten Geschichten über bedeutende armenische Kanun-Spielerinnen und -Spieler sowie Informationen über die Besonderheiten dieser Instrumente. Anschließend hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, selbst erste Versuche auf den genannten Instrumenten zu unternehmen.

Einige Schülerinnen und Schüler der Hekimian-Musikschule konnten zudem erneut ihr musikalisches Können unter Beweis stellen, indem sie mehrere Stücke auf Kanun und Santur vortrugen.

 

Danach begaben sich die Gäste in den zur Kirche gehörenden Park, wo sie bei einem festlichen armenischen Grillessen-Khorowaz, begleitet von armenischer Musik und Tanz, einen stimmungsvollen Nachmittag miteinander verbrachten. Der erste Vorsitzende von AEAE, Mikayel Minasyan, dankte den aus Armenien angereisten Gästen für ihr Engagement und ihren Beitrag zur armenischen Kultur und überreichte ihnen kleine Erinnerungsgeschenke.

 

Die Meisterkurse dieses Tages entwickelten sich zu einem wahren Fest. Wir hoffen, dass bei einigen Schülerinnen und Schülern der Armenischen Schule Berlin dadurch das Interesse geweckt wurde, das Spiel auf Kanun und Santur zu erlernen und ihre Fähigkeiten auf diesen Instrumenten weiterzuentwickeln.